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Weingut Kronen-Hof

Franz-Josef Kron
Koblenzer Straße 30
56321 Rhens
Telefon: 02628/8588
Telefax: 02628/9862716
E-Mail: franz-j.kron@t-online.de
Betriebssitz: Kronen-Hof


Der Kronen-Hof ist ein Aussiedlungsbetrieb, der im Jahre 1964, damals als Mischbetrieb (Landwirtschaft und Weinbau) von der Familie Jakob Kron erbaut und bezogen wurde. Dieser Mischbetrieb wurde 1990 zu einem reinen Winzerbetrieb umstrukturiert.
In dem relativ kleinen Betrieb (etwa 0,5 ha), der von dem Sohn Franz-Josef Kron im Nebenerwerb bewirtschaftet wird, werden verschiedene Weine, vom Qualitätswein bis zu Prädikatsweinen hergestellt, die auch schon mehrfach ausgezeichnet wurden (z.B. 2007: 2x Silberne, 1x Bronzene Kammerpreismünze).

Die Weinlagen in Rhens sind:
1. Rhenser König Wenzel und
2. Rhenser Sonnenlay.

Es werden die Rebsorten Riesling, Kerner und Müller-Thurgau (Weißweine) und Dornfelder (Rotwein und Weißherbst) angebaut.

Hofschoppenfest:
Jedes Jahr im Frühjahr (Terminerfragung unter Tel. 02628/8588).

Die Landschaft der Burgen und Heimat der Loreley ist der Inbegriff deutscher Rheinromantik; eng verwoben in die Sagenwelt und die Geschichte Deutschlands. Auf den oft steil terrassierten Weinbergen sind drei viertel der Rebfläche mit Rieslingreben bepflanzt. Die Weine vom Mittelrhein beeindrucken immer wieder durch die feinnervige, reife Fruchtsäure und ihren mineralischen Charakter.

Weinverkauf nach telefonischer Anmeldung und Vereinbarung.
Straußwirtschaft mit ca. 35 Sitzplätzen (Öffnungszeiten bitte vorher erfragen, da Saisonbetrieb)
Keller- und Betriebsbesichtigung nach Absprache möglich

Zur Geschichte der Weinlage "Rhenser König Wenzel"

König Wenzel war der Sohn Kaiser Karls IV. Nach dem Tode des Vaters wurde er 1376 in Aachen zum deutschen König gewählt. Wenzel war ein großer Kunstliebhaber, er gründete in Prag die Wenzelschule. Er schätzte das schöne Leben, wie man sagt mit Wein, Weib und Gesang.

Nachdem sich Wenzel mit den Bischof von Prag überworfen hatte, er aber an den Bischof selbst keine Hand anlegen wollte, ließ er den Domprobst von Prag, den Johannes von Nepomuk, Im Jahre 1393, gefesselt und geknebelt, von der Karlsbrücke in die Moldau werfen. Nepomuk und seine zwei Begleiter kamen hierbei ums Leben.

Die 6 Wahlkurfürsten (sie waren zur Wahl des deutschen Königs berechtigt) bestellten Wenzel nach Lahnstein. Wenzel kümmerte sich nicht um diese Aufforderung und kam ihr nicht nach. In einem Protokoll aus der damaligen Zeit heißt es: "Die Sau kommt nicht aus Ihrem Stall". Deshalb wurde Wenzel am 20. August 1400 von den Kurfürsten als deutscher König in Lahnstein abgewählt.

Für Rhens war König Wenzel ebenfalls von Bedeutung. Er bestätigte auf dem Königsstuhl zu Rhens die Privilegien der Rhenser, die da waren Zollfreiheit und Marktrecht in Koblenz. Wenzel hat somit offiziell den Königsstuhl von Rhens (damaliger Standort im Nußgarten am Rhein) eingewiehen.

Die Legende sagt, dass Wenzel, der ein großer Weinliebhaber war, seine Krone für ein Fuder (1.000 l) Rhenser Wein hergab.

Deshalb wurde eine Rhenser Weinlage als "Rhenser König Wenzel" bezeichnet.