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UNESCO Welterbe
22.05.2017 - Tourismus

Mitgliederversammlung der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. in Hamburg

Claudia Schwarz als Vorsitzende für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

 Die Mitglieder des Vereins UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. trafen sich im Mai in der Speicherstadt Hamburg zur regulären Mitgliederversammlung.

„Wir sind Welterbe“ lobte die Vorsitzende, Claudia Schwarz, in ihrem Geschäftsbericht das Netzwerk der deutschen Welterbestätten. Zahlreiche Aufgaben, Termine und Marketingaktivitäten hätten im vergangenen Jahr zu einer höheren Aufmerksamkeit für den Verein geführt. „Das UNESCO-Siegel ist von hoher Bedeutung für Reiseentscheidungen im Ausland und gilt als eine wichtige Qualitätsmarke im internationalen Tourismus.“ ist Claudia Schwarz überzeugt. Durch die Arbeit des Vereines werde der Bekanntheitsgrad der UNESCO-Welterbestätten in Deutschland gesteigert und der Kulturtourismus nach Deutschland gefördert.

Der Vorstand wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Ämtern bestätigt. Hierzu gehören, neben Claudia Schwarz als Vorsitzende, die beiden Stellvertreter Martina Ziesing, Bremen und Norbert Huschner, Wismar. Beisitzer sind weiterhin Barbara Schwartz, Lübeck und Sabine Thiele, Regensburg. Im Amt der Schatzmeisterin wurde Patricia Ellendt, Trier bestätigt. Geborene Mitglieder des Vorstandes sind Jochen Nehr als Vertreter der Deutschen Zentrale für Tourismus,  Kerstin Manz für die Deutsche UNESCO Kommission, und Dr. Steffen Skudelny für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. 

Den Vorsitz des Marketingausschusses des Vereins führt nun Dr. Manuel Becher aus Bayreuth. „Meine Wahl gibt mir die Chance, zusammen mit engagierten Marketingkolleginnen die Arbeit des Vereins weiter voranzubringen“ so Becher.  Im Marketingausschuss des Vereines sind MarketingkollegInnen von Welterbestätten aus ganz Deutschland aktiv . Neben Dr. Manuel Becher sind dies Anja Domnik aus Wilhelmshaven als Vertreterin für die Naturerbestätten, Sonja Hackmann aus Bremen, Erwin Maurer aus Regensburg, Christiane Schalk aus Potsdam, Martina Tendick aus Essen, Andreas Volkert aus Eisenach sowie Silke Walter aus Hamburg.  Als Vertreter der DZT ist Roland Johannknecht Mitglied des Marketingausschusses.

Auf der anschließenden Jahrestagung tauschten sich unter dem Motto „Visionen, Werte und Reformen“ 120 Vertreter der Welterbestätten, Experten aus Politik, Bildung, Denkmalpflege, Kultur und Tourismus sowie Beteiligte von kommunaler, regionaler und Landesebene über Impulse und Inspirationen für die Zukunft aus.

 

Geschichte voller Leben

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Baudenkmäler, Städteensembles, aber auch Industriedenkmäler und außergewöhnliche Naturlandschaften, werden durch das Welterbekomitee der Unesco als Welterbe ausgezeichnet und somit unter besonderen, internationalen Schutz gestellt.

Die Welterbekonvention der UNESCO

1972 wurde von der Generalkonferenz der Unesco das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ verabschiedet. Es legt den Schutz eines Kultur- oder Naturgutes, das einen „außergewöhnlichen universellen Wert“ besitzt, in die Obhut der gesamten Menschheit. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen Denkmäler zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Als Gegenleistung erhalten die Mitgliedstaaten der Unesco Fachberatung zur Erhaltung ihrer Denkmäler, Staaten, die nur über begrenzte Mittel verfügen, auch finanzielle Hilfen. Es ist das Ziel der Konvention, die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen und Völkern und den Schutz des Natur- und Kulturerbes zu fördern und zu intensivieren. Auch nachhaltiges Reisen kann einen Beitrag zum Erhalt von Welterbestätten leisten.

 

 

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